31/10/2010

Radio Eriwan antwortet...

A la suite d'une crise de rangement, j'exhume deux petits bouquins - en allemand - intitulés "Radio Eriwan antwortet" et "Neues von Radio Eriwan". Publiés chez Lichtenberg Verlag, Munich, en 1969, soit 20 ans avant la chute du mur de Berlin.

Constitués de "witz" consacrés à la vie en URSS, ils étaient à l'époque - pour les Allemands de l'Ouest - probablement une manière de mieux supporter, par la dérision, une désunion souvent mal ressentie.

Quelques exemples :

 

Frage an Radio Eriwan:

Gibt es bei uns in der Sowjetunion eine Pressezensur?

Radio Eriwan antwortet:

Im Prinzip nein. Es ist uns aber leider nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen.

 

Frage an Radio Eriwan:

Ich habe gehört, Nixon und Breschnew hätten einen Wettlauf rund um die Mauer des Kreml gemacht, bei dem Nixon gewann. Stimmt das?

Radio Eriwan antwortet:

Im Prinzip ja. Nixon und Breschnew nahmen an einen internationalen Wettlauf teil. Breschnew belegte einen ehrenvollen zweiten Platz. Nixon wurde Vorletzter.

 

Frage an Radio Eriwan:

Im Radio höre ich immer, dass unsere Produktion von Butter, Milch, Fleisch und Eier ständig gesteigert wird. Aber mein Kühlschrank ist immer leer. Können Sie mir einen Rat geben?

Radio Eriwan antwortet:

Ja, stecken Sie den Kühlschrank-Stecker in die Radio-Steckdose.

 

Frage an Radio Eriwan:

Ich habe gehört, das in der Deutschen Demokratischen Republik eine Fabrik einTransparent entfernen musste, auf dem die an sich doch begrüssenswerten Worte standen: "Wir arbeiten lieber für zehn Russen als für einen Amerikaner." Wie ist das zu erklären?

Radio Eriwan antwortet:

Wir sind diesen rätselhaften Sache nachgegangen. Die Erklärung ist sehr einfach. Es handelt sich um eine Sargfabrik.

Bonne fin de journée à tous et désolé pour ceux qui ne comprennent pas bien la langue de Goethe.

Les commentaires sont fermés.